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4. Verpackungstag 2019 - Rückblick Teil 1

Digitalisierung revolutioniert die Verpackungstechnik

Der Verpackungstag hat sich zum vierten mal als die Plattform für Networking in der Verpackungstechnik bewährt. Inhaltlich hat er an zahlreichen Beispielen gezeigt, wie die Digitalisierung und vor allem die Simulation und der Digitale Zwilling die Entwicklung von Verpackungsmaschinen beflügeln. Rund 70 Besucher sind am 6. November der Einladung der [me] nach Marktheidenfeld gefolgt. Gastgeber war diesmal Schneider Electric. Lesen Sie heute Teil 1.

Neben reiner Anwendungstechnik gab es diesmal auch Top-Nachrichten. Denn auf dem Event gaben Packaging Valley und Packaging Excellence Center der Branche bekannt, dass sie künftig unter einem Dach die Verpackungstechnik voranbringen. Dadurch entsteht ein „noch stärkerer Verbund für die Verpackung,“ wie es Martin Buchwitz, Geschäftsführer des Packaging Valley herausstellt.

Von der Datenschnittstelle Mensch bis zur vernetzten Produktion

In Sachen Smart Factory gaben namhafte Maschinenbauer tiefe Einblicke in ihre selbst oder mit Partnern entwickelten Digitalisierungskonzepte: Luise Räuchle stellte sehr lebendig dar, wie die Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH für die Pharmaindustrie Verpackungslösungen entwickelt, die von der Datenschnittstelle ‚Mensch‘ bis hin zur digital vernetzten Produktion reichen.

Digitaler Zwilling im Food Bereich

Wie Modellbasierte Entwicklung von Verpackungsmaschinen sehr praktisch funktioniert, hat Udo Hallenberger von Weber Maschinenbau an ganz konkreten Beispielen gezeigt. Jedem Zuhörer wurde dabei sehr schnell deutlich, dass diese flexiblen, mit Hilfe von digitalen Zwillingen entwickelten Maschinenkonzepte, mit dafür verantwortlich sind, warum Weber Maschinenbau weltweit in der Champions League in der Spitzenposition der Verpackungsmaschinen im Food-Bereich den Takt vorgibt.

Plattform für effektive Analyse

Wie effektive Analyse funktioniert, Daten richtig angezeigt und interpretiert werden hat Gerhard Wolf von Schneider Electric am Beispiel eines gemeinsam mit SIG Combibloc entwickelten Analysesystems demonstriert. Daten stehen dabei in einem äußerst komplexen Zusammenhang. Per Knopfdruck werden nicht produzierte Teile gezeigt und letzten Endes über eine Plattform die Optimierung der kompletten Linie ermöglicht.

Aus Anwendersicht zeigte sich Ralf Diekmann vom Süßwarenhersteller Storck in seiner Kritik der vorgestellten Lösungen beeindruckt von dieser Lösung: „Dieser Top-down-Ansatz hat mich überzeugt, da genau dort die Analyse greift, wo die kritischen Stellen sind.“

KI trifft auf Verpackung

Die Frage, wie Smart Machine beim Endkunden ankommt und wie Künstliche Intelligenz in solche smarten Lösungen einfließt, dieser Frage hat Arndt Neues von Omron anhand zahlreicher Beispiele beantwortet. Ein schöner Effekt für ihn war, dass dadurch Digitalisierung noch mehr Nachhaltigkeit in der Verpackung ermögliche.

Wenn Zwillinge das Laufen lernen

Doch der eigentliche Star auf dem Verpackungstag war der digitale Zwilling. Wie diese Zwillinge im übertragenen Sinne das Laufen Lernen und wie Simulation im Zusammenhang mit dem digitalen Zwilling funktioniert, das hat Dr. Georg Wünsch von machineering verdeutlicht und erklärt, was alles zum richtigen Einsatz notwendig ist. Reibungslose Abläufe, schnelle Umsetzung und zeitnahe Ergebnisse sind nur einige der vielen Anforderungen für Anbieter als auch für die Betreiber in der Verpackungsindustrie. „Um diese Herausforderungen zu meistern, haben sich viele Unternehmen dazu entschieden, eine mechatronische Simulationssoftware von der Planungsphase bis hin zur operativen Phase zu integrieren“ erklärt Wünsch. „Der digitale Zwilling gehört in vielen Unternehmen inzwischen zur Infrastruktur. Das spart Zeit, Geld und optimiert die Qualität der einzelnen Anlagen.“

Lesen Sie morgen im zweiten Teil:

Augmented & Virtual Reality (Meurer Verpackungssysteme),
Was Storck auf dem Weg zur Digitalisierung so alles erlebt. (August Storck),
Digitale Produktentwicklung für die Industrie der Zukunft (Festo)
Lagereinheiten – ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit? (SKF)
Maschinen in der Cloud-Digitaler Service gefragt! (Schneider Electric)
Die Microfair des Verpackungstags (Heitec, Schlegel, Omron)

Impressionen

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3. Verpackungstag 2018 - Rückblick

Smart Packaging aus Sicht der Anwender

Netzwerken, Gespräche führen – nie war menschliches Know-How wichtiger als in Zeiten der Digitalisierung. Daher sind branchenspezifische Veranstaltungen wie der Verpackungstag so wertvoll und gewinnbringend für die Teilnehmer. Die ausgesucht guten Referate drehten sich beim 3. Verpackungstag um Smart Packaging und das Thema Mensch & Maschine.

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Das geschichtsträchtige Ambiente des Heidelberger Verpackungsmuseum inspirierte zum intensiven Netzwerken und Gesprächen über eine digitalisierte Verpackungszukunft. Dieser Spannungsbogen nahm seinen Anfang schon beim Ankommen: ein kleiner Roboter von Omron hieß jeden Teilnehmer des 3. Verpackungstags herzlich willkommen.

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„Mehr Teilnehmer hätten es hier nicht sein dürfen“, zeigte sich Jörg Fetzer, Geschäftsführer des PEC, vom musealen Ambiente sehr angetan. „Ich freue mich, dass der Verpackungstag so gut besucht ist. Denn neben den Vorträgen sind es die Gespräche, die eine gute Veranstaltung ausmachen.“

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Die spannenden Themen wurden von Maschinenbauern, Anwendern, Technologiepartnern zum Teil partnerschaftlich gemeinsam vorgetragen. Die interessanten Referate boten sehr viel Gesprächsstoff. Viele kleine Räume und Nischen im Verpackungsmuseum sorgten dafür, dass eine sehr angenehme, kommunikative Atmosphäre entstehen konnte.


Souverän und locker führte [me]-Chefredakteur Peter Schäfer durch die Veranstaltung, achtete darauf, dass die obligatorischen „Werbeblöcke“ in den Vorträgen rein orientierenden Charakter hatten und damit zusätzlichen Informationsgehalt.


Wie ein roter Faden zog sich ein Aspekt durch die gesamte Veranstaltung:

Dem Menschen gebührt im effizienten, automatisierten Verpackungsprozess eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle. Sein Know-How, sein Erfahrungswissen ist besonders für eine digitalisiert Prozesswelt unverzichtbar.

Organisiert wurde auch der 3. Verpackungstag durch den agt agile technik verlag und vom PEC sowie dem Packaging Valley unterstützt.


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Rückblick 2017

Mehr als nur Verpackung
Digitalisierung revolutioniert die Verpackungstechnik

Gute Referate, Gespräche, Networking und vieles mehr. Last not least: mehr als nur zufriedene Besucher in einem vollen Haus. Der Verpackungstag am 27. September im PEC in Waiblingen hat selbst die höchsten Erwartungen erfüllt. Das lag nicht zuletzt an den spannenden Vorträgen von Maschinenbauern, Anwendern, Technologiepartnern und einem runden Rahmenprogramm mit einem „Packaging Dinner“. Der Clou: Bei vielen Referaten standen die Akteure gemeinsam auf der Bühne. ...

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Mehr zum Verpackungstag 2017 finden Sie hier:[me] Magazin für Mechatronik & Engineering


Rückblick 2016